; Wassili

Wassili (a.k.a. Wassili)

In Kiew ist das Leben für einen Wissenschaftler nicht einfach. Die ständige Veränderung der politischen Lage ist nicht besonders dienlich beim Bezug staatlicher Forschungszuschüsse. Irgendwie ist immer unklar, wer/wo/was morgen der Staat ist. Wassili und sein Freund Jewgeni haben eine ganz eigene Methode für die Gewinnung von Fördermitteln entwickelt. Diese ist krisensicher, lukrativ, aufregend - nur die Legalisierung lässt noch auf sich warten.

Ihr wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Erfolg zwang sie, nach Tiraspol in Transnistrien umzusiedeln. Einige ihrer Kunden waren mit dem Ergebnis ihrer Arbeit zu sehr zufrieden. Die Nachstellungen führten zu einer Einschränkung ihrer Freiheit, die sie bei der Ausübung ihrer wissenschaftlichen und sonstigen Tätigkeiten behinderte. So flüchteten sie in das Nachbarland, in dem noch die Lenin-Denkmäler stehen. Dort, in dem kleinen Transnistrien, stehen sie unter dem Schutz eines Oligarchen, der sie mit wissenschaftlichen Aufträgen in ganz Europa versorgt.

Lebenslauf

  • 18. Oktober 2013 11:42 Uhr / Hightech-Zündler
    Niemand bemerkte den dunkelblauen VW-Transporter. Der Bulli parkte direkt vor der Zugbrücke, die in unregelmäßigen Abständen das untere Tor der Schleuse freigab.
  • 18. Oktober 2013 12:33 Uhr / Der Boden des Fasses
    Warum war ihm das geschehen? Attila fand selbst keine schnelle und einfache Antwort auf diese Frage. Die Funde der Brandbekämpfer erklärten alles - wirklich alles? Zumindest das 'Wie' wurde klar und das 'Warum' ließ sich erahnen.
  • 19. Oktober 2013 16:00 Uhr / Planung eines wissenschaftlichen Experimentes zur Umerziehung
    Aus der ruhigen Umgebung der mittelalterlichen Burg Storkow beziehen die Experimentatoren ihre Ideen für das weitere Vorgehen. Ihrem Experiment möchten sie eine ganz neue Richtung verleihen.
  • 25. November 2013 08:15 Uhr / Widerstand unter dem Stern
    Wassili und Jewgeni wandern durch den morgendlichen, märkischen Wald. Nur einer der beiden transnistrischen Wissenschaftler kennt das unheimliche Ziel ihres Ausflugs. Ihre Reise führt sie weit in die Vergangenheit zurück.
  • 25. November 2013 12:25 Uhr / Der Auftrag
    Wie alle anderen Unternehmer handeln auch Jewgeni und Wassili im Auftrag. Sie sind im Auftrage der Wissenschaft und eines Storkower Bürgers unterwegs in den Tiefen der Wälder der Mark Brandenburg und den darin versteckten Bunkern.
  • 25. November 2013 12:45 Uhr / Freie Fahrt für freie Wissenschaftler
    Die transnistrischen Wissenschaftler arbeiten sich in Richtung ihres Ausbruches aus dem Bunker voran. Eine seltsame Wendung folgt der nächsten. Am Ende hilft nur die Sprengung, die von den Putschisten gut aber nicht perfekt vorbereitet wurde.
  • 25. November 2013 15:38 Uhr / Auszug aus dem Paradies
    Die transnistrischen Wissenschaftler versuchen ihren eroberten Lastkraftwagen aus dem Bunker zu entführen. Immer wieder tauchen neue Schwierigkeiten auf. Werden sie auch die letzte überwinden können und kommen sie endlich auf die Straße?
  • 25. November 2013 19:05 Uhr / ... und es bewegt sich doch!
    Am Ende des Bunkerabenteuers scheint alles verloren. Der Brückenschlag in die Freiheit wird zur letzten großen Herausforderung, der sich beide transnistrische Wissenschaftler an diesem historischen Ort stellen müssen. Wird der in dem Bauwerk wohnende Wahnsinn sie holen und in die ewige Finsternis führen?
  • 25. November 2013 21:42 Uhr / Durchzug
    Zwei Wissenschaftler aus Transnistrien haben einen alten ЗИЛ-157 erbeutet. Mit dem prähistorischen Transportmittel vermessen sie die Straßen am Rande des Dahmelandes.
  • 25. November 2013 22:15 Uhr / Beutezug
    Die transnistrischen Wissenschaftler sind kurz vor ihrem Zuhause. Jewgeni erholt sich langsam von seiner Depression. Unterwegs treffen sie auf den Maler, der auf seiner Flucht nach Storkow endlich wieder auf den richtigen Weg gekommen ist. Wird die Begegnung gut ausgehen?
  • 25. November 2013 22:25 Uhr / Auf den Punkt
    Endlich ist Storkow erreicht. Die kurze Fahrt von Bugk bis zum Ortseingang der kleinen, märkischen Stadt war eine endlose Folter für den Maler. Jetzt möchte er nur noch schnell aus dem ЗИЛ aussteigen.
  • 2. Januar 2014 09:06 Uhr / Auf dem Sprung
    Unter Einsatz aller technischen Möglichkeiten schließen zwei Wissenschaftler aus dem fernen Transnistrien ihren Auftrag ab. Da sie ihre Botschaft übermittelt haben, verlassen sie den Tatort. Ob die Nachricht verstanden wurde, interessiert sie nicht weiter. Eine Auswirkung hat ihre Arbeit jedoch: Bernd Komanski, genannt Koma-Ben, gewinnt neue Erkenntnisse für seinen nächsten Coup als Lokalpolitiker.
ACT000019 Wassili
Autor
Matthias Boldt
© 08.01.2015
http://texorello.org/P19
Beruf
Wissenschaftler, Experimentator, freier Unternehmer