; Auströdeln

Auströdeln

Dann, ja dann müsste alles aus dem Gleichgewicht kommen und
die Welt in ein Chaos sich verwandeln,
wenn nicht der nämliche Geist der Harmonie und Liebe sie erhielte,
der auch uns erhält.

Susette Gontard

Der lästige Kleinkriminelle bezeichnete sich selbst als rocket snatch und verwüstete die Wohnung des Dacapo am vorhergehenden Abend. Endlich hatte er ihn auf dem nächsten Polizeirevier abgeliefert. Dafür musste er den wahnsinnigen Verbrecher auf seinem Raketentriebwerk durch mehrere Straßen Berlins schleifen. In keinem Falle wollte er seinen Fang tragen, da diesem immer noch der schwere Blechkasten mit den Brennern auf den Bauch geschnallt war und den notwendigen Energieeinsatz wollte er ebenfalls vermeiden. Außerdem fand er diese Anstrengung der allgemeinen und besonderen Bedeutung dieses Fanges nicht angemessen. So weit würde es noch kommen, dass der Dacapo - immerhin der größte und wichtigste Polizist der Stadt - einen Kleinkriminellen durch die Gegend trägt! Da er am vorhergehenden Abend den öffentlichen Nahverkehr nutzte, eine Fehlentscheidung die er schon gestern bereute, fiel heute ein Transport mit dem Auto aus. Sein Mustang ruhte sich im Quartier des mächtigen Polizeigeheimdienstes aus - ganz ohne ihn. Also blieb ihm nichts weiter übrig, als sich des überführten Burschens mittels eines manuellen Transportes zu entledigen. Von dem kreischenden und quietschenden Lärm des auf dem Pflaster schleifenden Metallkastens erwachten nicht nur komplette Straßenzüge der großen, bunten Stadt. Auch in seinen Ohren scheppert das Blech immer noch hinter ihm. Halbwegs taub ist er jetzt doch glücklich: Nicht nur, dass der Kleinkriminelle abgeliefert und hoffentlich für einige Zeit aus dem Verkehr gezogen ist. Vorerst sind die Berliner vor ihm sicher und er hat seinen täglichen Fahndungserfolg bereits am Morgen erbracht. Nach dem ausgiebigen Frühstück ist er außerdem angenehm gesättigt und Miezi schläft ebenfalls ruhig in seiner Manteltasche. Der Dacapo ist mit seiner Lage zufrieden, die Sonne scheint und er beschließt, sich heute eine Auszeit zu gönnen. Schließlich hat er seine Ergebnisquote an gefangenen Verbrechern für diesen Tag bereits erfüllt. In einem Film hat er gesehen, dass Polizisten mit dauerhafter Übererfüllung in der Verbrechensbekämpfung aufs Land versetzt werden. Dieses Schicksal möchte er in keinem Falle teilen, denn 'Land' hatte er während seiner Kindheit im Übermaß. Er findet, dass dies für den Rest seines Lebens reicht.

****

Vor dem Bahnhof Friedrichsfelde-Ost der Berliner Stadtbahn räkelt sich ein kleiner Markt faul in der Mittagssonne des Frühlingstages. Die Verwaltung hat ihn übersichtlich gestaltet, mit viel Platz zwischen den Ständen. Um die Zeit, zu der der Dacapo dort erscheint, ist er nur schwach frequentiert. Er ist einer von insgesamt drei Besuchern, die orientierungslos über den Platz streunen, ohne sich wirklich verlaufen zu können. Eigentlich müsste die gesamte, bunte Stadt jetzt auf den Beinen sein, hatte die Sonne doch erst vor wenigen Minuten den morgendlichen Dunst auseinander getrieben. Die gesamte Welt erscheint mit einem Mal in hellen, optimistischen und freundlichen Farben. Auch der Markt vor dem Bahnhof wirkt viel einladender und verheißungsvoller als sonst. Die Händler stehen vor ihren Ständen und blinzeln den hellen, gelben Strahlen hinterher, die sich zwischen ihre Buden und Wagen schieben.

”Wie sieht es aus mit einer schönen, heißen Bratwurst? Die Currysoße gibt es heute für sie auch ganz umsonst dazu”, wird der Dacapo laut aus dem Licht heraus angesprochen.

Irritiert ob des unerwarteten, persönlichen Angebotes bleibt er stehen und sieht sich um. Er muss einige Schritte zur Seite treten, um nicht von der Sonne hinter dem Verkäufer geblendet zu werden und diesen erkennen zu können. Sofort bleibt sein Blick an dessen ehemals weißen und jetzt schmutzigen Schürze haften und er mustert das Stück Arbeitskleidung ausgiebig. Unwillkürlich versucht er das Alter der vielen braunen Fettspritzer und graugrünen Schimmelflecken abzuschätzen. Den unterschiedlichen Farben nach ist der Stoffumhang vermutlich bereits einige Jahre nicht mehr gewaschen worden. Wenn das Bratfett in der Pfanne ebenso alt ist, kann man sich hier nur den Magen verderben. Den Dacapo würgt es bereits bei der Betrachtung der Schürze, der er beinahe eine gesamte Minute seiner Aufmerksamkeit widmet. Er kann den Blick einfach nicht von den unappetitlichen Mustern des Hygienedesasters lösen. Im Anschluss an diese Begegnung kann er sich nicht einmal mehr an das Gesicht des Schürzenträgers erinnern, er hat es nicht wahrgenommen.

”Irrrx, bah!”, ist die entsetzte Antwort, die er verspätet und röchelnd hervorwürgt.

Mit schnellen Schritten versucht er dem unappetitlichen Anblick zu entkommen. Gebannt weiterhin auf die Landkarte des gastronomischen Super-GAUs starrend, achtet er nicht auf den Weg und stolpert direkt in die Mitte des nächsten Verkaufsstandes. Bis zu diesem Augenblick verläuft der Tag freudig und erfolgreich für ihn. Selbst die vielfarbigen Spuren jahrelangen Fettmissbrauches, die gerade aus seinem Blickfeld verschwinden, kommen nicht an das gewaltige Schreckensbild heran, das sich ihm nun offenbart.

Der Verkaufstisch, auf dem der Dacapo landet, ist über und über mit gebrauchten Brotbackautomaten bedeckt. Alte und noch ältere Exemplare dieser Klasse heimtückischer und brandgefährlicher Geräte stehen nebeneinander, hintereinander und sogar übereinander. Nun, da sich unter seinem Gewicht der lange Tisch biegt, rutschen diese Höllenmaschinen ihm entgegen. Schließlich fällt der Tisch gemeinsam mit allen Geräten und dem Dacapo geräuschvoll um. Ein besonders alter Automat liegt direkt unter ihm. Die langen Bedienhebel des komplett aus Messing gefertigten Gerätes drücken in seinen Rücken. Besonders lästig ist dabei das Abgasrohr eines Spiritusbrenners, welches aus der Maschine ragt. Offensichtlich wird das historische Gerät mit Dampf betrieben. All das nimmt der Dacapo jedoch nicht wahr. Urplötzlich sind die Erlebnisse des letzten Abends wieder in seinem Hirn präsent. Sie füllen es komplett und zwingen alle anderen Wahrnehmungen in den Untergrund unbewusster Gedanken. Mit Entsetzen starrt er auf die Schreckensgeräte und spürt wieder den Hunger, die Desorientierung durch den Alkohol in der Küchenluft und die verwirrende Überraschung ob des irrsinnigen Einbruchs. Ebenso ist das Gefühl der Angst um seinen Begleiter wieder da. In Gedanken erlebt er zum zweiten Mal den wahnsinnigen Sprung des rocket snatch aus dem Fenster der siebten Etage, auf dem der Irre seinen kleinen Hund einfach mit sich nimmt.

Der Dacapo verharrt einige Schrecksekunden in vollkommener Starre. Dann bricht ein unartikulierter Schrei aus ihm heraus, in dem er mit allen Erlebnissen, Gefühlen und Missstimmungen des vergangenen Abends abrechnet. Komprimiert in einer Sekunde schrecklichen Stöhnens teilt er seiner Umwelt mit, dass er mit der gestrigen und auch der aktuellen Lage nicht zufrieden ist - und dann schlägt er wild um sich. Einem der chromglänzenden Automaten gelingt es nicht rechtzeitig, sich durch einen Sturz auf den Boden der Nähe des Dacapo zu entziehen. Dieser bekommt den Metallkasten zu greifen und zerrt unentschlossen daran. Da es ihm nicht gelingt, Teile von dem Gerät abzubrechen oder auf andere Art und Weise zu trennen, schleudert er die Maschine wutentbrannt und mit aller Kraft von sich. Sie fliegt in einem weiten Bogen, der jedem Kugelstoßer auf dem 'Internationalen Stadionfest' zur Ehre gereicht hätte, in Richtung des Bratwurstwagens davon. Dem immer und überall gültigen Naturgesetz der 'Maximalen Unwahrscheinlichkeit' folgend, durchschlägt der Metallbrocken ein Schiebefenster über dem Verkaufstresen und landet im siedenden Bratfett. Während sich siebzehn Meter entfernt davon der Dacapo zwischen Metallteilen auf dem Boden wälzt und wütend an schwarzen Gummikabeln zerrt, die sich wie hungrige Würgeschlangen langsam immer fester um ihn winden, verlassen hunderte Tropfen siedenden Fetts den Wurstbräter. Die heißen Spritzer mischen sich unter die Glasscherben des Fensters, die immer noch durch die Luft segeln und klirrend auf den Boden regnen. Einige der Bratlinge befinden sich ebenfalls auf einer Flugbahn. Der Gesundheit der Marktbesucher ist dies in keiner Weise abträglich, ist doch augenblicklich niemand in der Nähe des Bratwurstwagens. Das Wunder der fliegenden Bratwürste bleibt somit ebenfalls unentdeckt. Gewerkschaftlich vorgeschriebene Pausen dringen auf ihre zwanghafte Einhaltung, auch bei Wurstverkäufern. Um nicht in die Versuchung eines unvorhergesehenen Geschäftsvorfalls gelangen zu können, verbringt dieser seine Pausen immer in einem deutlichen Abstand von seinem Stand. Mit Entsetzen verfolgt er nun den Einschlag des Backautomaten in den Wagen und die damit verbundenen Zerstörungen und Bewegungen im unteren Luftraum. Das Licht der mittäglichen Frühlingssonne verziert die Glassplitter und Fetttropfen wunderschön in allen leuchtenden Farben, während diese zu Boden fallen. Gleich Prismen trennen die eckigen Splitter das Licht und vom fliegenden Fett wird das bunte Strahlen zu einem sanften Regenbogen verschmolzen.

Ästhetik und Schönheit der Lichtspiele entgehen dem Wurstverkäufer in dem Durcheinander. Seine vom Schreck geweiteten Augen nehmen einzig und allein all die Zerstörungen an seinem Wagen wahr. Nach dem Verstreichen des Überraschungsmoments werden die Auswirkungen des Automateneinschlags deutlich. Der Verkäufer stürzt auf den Stand und das splitternde Chaos zu. Natürlich wirkt auch hier wieder das Naturgesetz des Eintretens der 'Maximalen Unwahrscheinlichkeit'. So verheddert er sich während des Laufens in seiner fleckigen Schürze. Er fällt nach vorn, rollt sich mustergültig ab, verlässt jedoch durch diese Aktion seinen vorherigen Kurs und kugelt auf den Nachbarstand mit den Brotbackautomaten zu, vor dem immer noch der Dacapo wütet. Dieser befreit sich gerade unter lautem Schnaufen aus den Kabeln und richtet sich auf. Er greift mit der rechten Hand über seine linke Schulter und reißt die riesige Magnum Desert Eagle aus dem Rückenholster seines Mantels. In einer fließenden, eleganten Bewegung bringt er die schwere Pistole mit dem zehnzölligen Lauf vor sich in Stellung. Seine Augen schleudern wilde Blicke auf die glänzenden, technischen Gerätschaften, die ihn aus einer offensichtlich feindseligen Grundhaltung heraus angegriffen haben.

"So! Schluss mit de Spielerei. Jetz räumt de Staatsjewalt uff!"

Damit beginnt er die Geräte zu beschießen, die um ihn herum über den Boden verteilt liegen. Jeder Explosionsknall der halbzölligen Munition rollt bedrohlich als ein trockenes Brummen über den Vorplatz des Bahnhofs Friedrichsfelde-Ost. Qualm des verbrannten Schießpulvers hängt als graue Dunstwolke in der Luft und verteilt den Geruch verbrannten Schwefels über dem Markt, als ob gerade der Teufel aus der Hölle aufgestiegen ist. Wenn die Aufmerksamkeit von einem der wenigen Besucher zuvor noch nicht bei dem unüberhörbaren Geschehen am Stand der Brotbackautomaten war, dann ist nun auch dieser endgültig in dessen Bann gezogen. Zum Glück für alle Anwesenden befinden sich nur Platzpatronen in dem brüllenden Wüstenadler. Mehr als ein Gehörschaden kann somit nicht entstehen und gesundheitlich sind die Marktbesucher ja bereits entschädigt worden, da der Verkauf von in historischem Fett gebratenen Würsten für heute beendet ist. So bleiben die anwesenden Berliner Mitbürger vorerst von Übelkeit und Erbrechen verschont. Dankbar ob der Ablenkung von der täglichen Tristes haben sie sich in einem lockeren, großen Kreis um den Verkaufsstand der gebrauchten Brotbackautomaten versammelt. Erstaunt betrachten sie den wütenden, hyperaktiven Dacapo und dessen widersinniges Handeln. Eine kostenlose Vorführung aktionsgeladener Stunts gibt es nicht jeden Tag und schon gar nicht auf einem Wochenmarkt.

Zeitgleich mit dem Auftauchen des Dacapo an dem Stand der gebrauchten Brotbackautomaten hatte sich dessen Besitzer unter den zweiten seiner breiten Verkaufstische gerettet. Dieser ist aus starken Bohlen Buchenholzes zusammengefügt und hält auch dem Angriff eines Geheimpolizisten stand. Nachdem die bedrohlichste Aktion wegen fehlender Munition ein Ende findet, wagt sich der Verkäufer unter seinem Tisch hervor. Die Hände über dem Kopf haltend und in die Höhe streckend, richtet er sich betont langsam auf. Jeder kleinen Bewegung von ihm ist die Vorsicht anzumerken, die er dabei walten lässt. In seinem bisherigen Leben ist er noch nie mit einer Pistole bedroht, geschweige denn beschossen worden. Die Aktionen des Dacapo ängstigen und verunsichern ihn. Liebend gern würde er in der Hocke unter dem Tisch verharren, sich vor dem Wahnsinn und Chaos verstecken, auch wenn bereits alle seine Ausstellungsstücke um ihn verteilt auf dem Boden liegen.

Vor einigen Jahren verabschiedete er sich ganz bewusst aus der ewigen Arbeitsmühle seiner Behörde. Die ständigen Aufregungen, internen Reibereien und zu überwiegenden Teilen sinnlosen Arbeiten griffen seinen Gemütszustand und seine Gesundheit so sehr an, dass er einmal wöchentlich einen Arzt konsultieren musste. Zusätzlich begann er Entspannung auf dem Boden von Biergläsern zu finden. Vor drei Jahren war es dann vorbei, er hielt es nicht länger aus. Spontan kündigte er seine sichere, jedoch für ihn in höchstem Grade sinnlose und gesundheitsgefährdenden Büroanstellung. Er begann durch die große, bunte Stadt zu wandern. Anfangs bewegte er sich ziellos durch die vielen Straßen und legte auf seinen täglichen Märschen über dreißig Kilometer zurück. Berlin bot unendliche Abwechslung und interessante Erlebnisse in gigantischer Menge. Er konnte all das Geschehen von außen betrachten, musste sich nirgendwo einmischen und wurde nie einbezogen. Langsam kam er zur Ruhe und fand wieder zu sich selbst. Die Arztbesuche ebbten ab und der Alkohol verlor vollständig seine Anziehungskraft. So gut wie jede seiner Wanderungen führte ihn über einen der vielen Märkte Berlins. Da gab es Trödelmärkte, Wochenmärkte, Weihnachtsmärkte, Automärkte, Gemüsemärkte, ... Mit einem unermüdlichen Interesse sah er sich alle Auslagen und Angebote an. Obwohl er so gut wie nie etwas kaufte, zog ihn die Magie des Markttreibens in ihren Bann. Das Zusammentreffen der Menschen an diesen Orten hatte einen Sinn, sie wollten Waren tauschen, Informationen aufnehmen oder sich einfach nur unterhalten - so wie er selbst, wollten sie ruhig leben und miteinander in der großen, bunten Stadt sein. Nach sechs Monaten verantwortungslosem Wanderdasein fand er, es sei an der Zeit, wieder einer Beschäftigung nachzugehen und sich in die arbeitende Bevölkerung einzugliedern. Er musste nicht lange überlegen: Markthändler schien eine sinnvolle und erfüllende Tätigkeit zu sein. Schnell hatte er Plätze auf einigen Märkten der großen, bunten Stadt gebucht und ein Marktstand erworben. Mit der Auswahl der Waren, die er verkaufen wollte, tat er sich schwerer. Gebrauchtes der Wiederverwendung zuzuführen, ist nicht nur ökologisch korrekt, sondern auch wirklich gut für die Umwelt. Damit konnte er sich eindeutig identifizieren und sein Gewissen würde aus dem Grinsen gar nicht mehr herauskommen. In seiner eigenen Küche fand er einen Brotbackautomaten, den er vor vielen Jahren gekauft, jedoch nie genutzt hatte. In einer so großen Stadt wie Berlin musste sich unter den vielen Millionen Einwohnern ein Interessent für das Gerät befinden. So war die Entscheidung gefallen: Er würde mit gebrauchten Brotbackautomaten handeln. Seit damals wandert er mit seinen Automaten von Markt zu Markt. Dass er mit seinem sehr speziellen Angebot nicht viele Interessenten anspricht und nur selten ein Gerät verkauft, stört ihn nicht. So kann er in Ruhe die Marktbesucher beobachten und führt ein ruhiges, erfülltes Leben.

Heute ist die Ruhe aus dem Leben des Verkäufers gewichen. Ein neurotisch wahnsinniger Ledermantelträger zerstört plötzlich und ohne erkennbare Ursache die Auslagen seines Standes. Zu allem Überfluss schießt dieser anschließend auch noch um sich. Nicht dass es einen seiner Besucher verschreckt hätte. Niemand steht vor dem Stand mit den gebrauchten Brotbackautomaten und der gesamte Vormittag verlief ereignislos - bisher. Der Automatenverkäufer fühlt sich mit einem Mal an die Tage seiner Büroarbeit erinnert. Er war schon sehr lange nicht mehr gezwungen, solch ein sinnloses Verhalten zu beobachten und nun trifft es auch noch ihn selbst. Inzwischen steht er voll aufgerichtet mit erhobenen Händen hinter seinem Verkaufstisch und blickt in das schwarze, rauchende Ende des Laufes einer riesigen Pistole, die auf ihn gerichtet ist. Das ist das Ende der Welt - seiner Welt.

Als jemand hinter dem Tisch erscheint und sich aufrichtet, ist der Dacapo erstaunt und erschrocken gleichzeitig. Ein unbeteiligter, wahrscheinlich unbescholtener Bürger hätte verletzt werden können! Er als Vollstrecker der Staatsgewalt muss diesen doch vor allen Gefahren schützen, seine staatsmächtige Hand über ihn halten - und nicht zu einem Opfer staatlicher Willkür machen! Sein erwachtes Gewissen lässt ihn nicht nur innehalten, sondern auch bemerken, dass ihm die Munition ausgegangen ist. Somit endet der Beschuss der teuflischen Geräte gleich aus zwei Gründen.

"Machsdn untern Tisch? Hasde watt zu verberjen?", befragt er den Mann, der so plötzlich vor seiner Magnum Desert Eagle erscheint.

Der Angesprochene kneift verängstigt die Augen zusammen und streckt beide Arme durch, so dass sie noch weiter in die Höhe ragen. Eine Antwort traut er sich auf die an ihn gerichtete Frage nicht zu geben. Beantwortet er sie falsch, wird er ganz sicher erschossen. Da ist ein geschwiegenes 'keine Auskunft' die beste Alternative. So bleibt ihm noch eine Chance und etwas Lebenszeit, da weitere Fragen an ihn gerichtet werden.

"Bisde stumm oda taub? Ick hab dia watt jefraacht!"

Wieder kommt keine Antwort. Der Mann hinter dem Tisch sieht sich nur vorsichtig um und tastet die Umgebung mit Blicken nach Hilfe ab. Doch niemand steht ihm bei und befreit ihn aus dieser Situation. Der Dacapo und dessen Gewissen werden ungeduldig. Er wedelt mit der Pistole herum und deutet mit dieser auf die Brotbackautomaten. Die glänzenden Geräte liegen immer noch auf dem Boden, nur einer siedet in der Fettpfanne des beschädigten Bratwurststandes.

"Verkofsde det teuflische Zeuchs etwa?"

Der Verkäufer lässt sich zu einem als Frage gehauchten "Ja?" hinreißen. Den Dacapo erstaunt dies inzwischen nicht mehr, hat sich seine Erregung doch bereits gelegt. Er möchte die Geräte nur noch sicher wegschließen.

"Denn packsde alle Terrorjeräte zusammn un bringsde hinta mia her. Det kommt inne A-s-er-va-ten-kamma!"

Diese widersinnige Wendung verwirrt den Verkäufer so sehr, dass er die Anweisung hinterfragt, ohne an mögliche Folgen zu denken.

"Ja aber, was haben die Brotbackautomaten denn getan? Die sind nicht einmal an das Stromnetz angeschlossen, da kö..."

"Aarrrgh - nich dat schreckliche Wort mit 'Bro' und 'mat' inn Mund nehm!", unterbricht ihn der Dacapo brüllend.

Die Magnum Desert Eagle, bereits der Schwerkraft folgend herabgesunken, wandert mit einem Ruck wieder in die Höhe und zielt abermals auf den Verkäufer. Der strafft ob der Bedrohung seine Körperhaltung noch mehr und wächst weitere, magische Zentimeter in die Höhe.

****

Am Rande des Marktes, beinahe schon zwischen den Fahrradständern, ist ein kleiner Stand aufgebaut. Sein graues Zeltdach überspannt zwei wackelige Campingtische. Einer von ihnen trägt einen 3D-Drucker. Den anderen Tisch zieren viele kleine Gerätschaften, die offensichtlich mit dem Drucker erzeugt wurden. Ein hightech-Angebot ist zwischen Würstchen und ’Zeugs’ zu finden! Hier kann man die seltsamsten Dinge aus einem Katalog wählen und sich kleine Sinnlosigkeiten aus Plastik drucken lassen. Zwei Männer sitzen im Inneren des Zeltes auf Faltstühlen und beobachten das Geschehen zwischen Würsten und Brotbackautomaten interessiert und auch etwas distanziert. Es sind die ’magic machine busters’: Matz und Attila. Sie versuchen mit den Marktbesuchern bezüglich scheinbar magischer Geschehnisse und technologischer Bedrohungen ins Gespräch zu kommen. In unserer rationalen Welt spricht niemand gern über unerklärliche, übernatürliche Dinge. Wer läuft schon gern Gefahr, als ’nicht ganz dicht in der Schüssel’ deklariert zu werden. Hat man solche Probleme, steht man mit diesen allein und Hilfe gegen bösartige Technologie und Artefakte ist nicht in Sicht. Von den Betroffenen traut sich niemand deshalb sein persönliches Umfeld oder sogar Fremde zu involvieren.

Matz ist der Meinung, dass sich Menschen in der unverfänglichen Umgebung des Wochenmarktes leichter ablenken lassen. Die Wartezeit beim Ausdruck von 3D-Modellen möchten sie nutzen, um mit ihren Kunden vorsichtig ins Gespräch zu kommen. So gut wie immer gibt es Hinweise auf Fälle und Betroffene. Leider hat sich heute noch kein einziger Marktbesucher an ihren Stand verirrt und sie langweilen sich nach mehreren Stunden erfolglosen Wartens. Da bietet das sich am Stand mit den alten Brotbackautomaten entwickelnde Chaos eine willkommene Ablenkung - zumindest für Matz. Attila wirkt eher verunsichert und eingeschüchtert .

"Attila, sieh einmal diese Zerstörung an. Ist das nicht vollständig sinnlos?"

"Oh Gott, den Verrückten kenne ich! Der ist gefährlich wahnsinnig - nein wahnsinnig gefährlich ... äh, irgendwie beides. Lass uns hier schnell verschwinden!"

Attila rutscht mit seinem Stuhl weiter in das Zelt hinein, um von außen möglichst nicht gesehen werden zu können. Mit Blicken kontrolliert er fortwährend, ob der Dacapo zu ihnen sieht. Zu seiner Beruhigung ist der von gefährlicher Technik umzingelt und versucht die maschinelle Bedrohungslage mit virtuellen Geschossen in seinen Griff zu bekommen.

"Nein, lass uns bleiben ... ich habe noch nie gesehen, dass man mit Low-Tech solch ein gewaltiges Chaos anrichten kann. Bei dem historischen Zeugs ist doch rein gar nichts von Strom durchflossen. Da ist doch alles komplett energielos und Intelligenz ist in keinem Teil verbaut und die Pistole ist nur mit Knallfröschen geladen ... seltsam", antwortet Matz nachdenklich.

Vorsichtig zieht sich Attila noch weiter in den Hintergrund ihres Zeltes zurück, bis er mit der Lehne seines Stuhles an die Rückwand stößt.

"Ich möchte ihn fragen, warum er so gewaltig auf die alte, harmlose Technik einschlägt."

"Geh' du mal ohne mich. Ich bewache unseren Stand", spricht Attila leise aus dem Dunkel des Zeltes und hofft, in diesem ungesehen verbleiben zu können.

Matz hat ihm offensichtlich gar nicht zugehört und die eindringliche Warnung vor dem wahnsinnigen Ballermann ist nicht angekommen. Deshalb begibt er sich unbesorgt auf den Weg in das Zentrum der Zerstörung.

****

”’n Morgen, Wüterich!”

Matz’s kurzer und betont laut vorgetragener Gruß lässt augenblicklich alle ohnehin nur gedämpften Gespräche verstummen. Auch die leisesten Geräusche verschwinden, die Welt friert akustisch ein. Nicht einmal die Vögel trauen sich zu einer dem warmen Frühlingstag angemessenen Meinungsäußerung. Die eingetretene Stille ist einfach absolut. Zusammen mit den Geräuschen verschwindet auch jegliche Bewegung vom Markt. Nur am Rande des Platzes poltert es in einem der Zelte. Attila fährt ein gewaltiger Schreck bis in die letzte Zelle seines Körpers. Er zuckt so heftig zusammen, dass er mitsamt seines Stuhles umfällt. Die Erinnerung an den Auftritt des Dacapo in Storkow schnürt ihm die Kehle zu. Er traut sich nicht, die Stille durch einen deftigen Fluch zu stören und bleibt einfach auf dem Boden liegen. Dort ist er ganz sicher vor Blicken versteckt, nichts und niemand kann ihn hier von außen entdecken.

Die laute Begrüßung aus dem Raum hinter seinem Rücken irritiert den Dacapo. Sah er doch den Redner nicht herantreten, der ihn so seltsam anspricht. Auch rechnet er nicht damit, dass sich jemand in seinen heldenhaften Kampf gegen die gefährlichen Backmaschinen einmischt. Noch hält er seine mächtige Waffe in den Händen und richtet sie auf den Verkäufer.

”Wie?”, bringt er hervor und dreht sich dabei langsam um.

”Na mit mächtig viel sinnloser Gewalt. Das ist doch nicht zu übersehen.”, Matz sieht dem Dacapo aufmerksam in die Augen und lässt sich nicht von der Waffe irritieren, die nun auf ihn gerichtet ist.

Schließlich ist das schwere, blanke Stück Metall ’bricked’. Die harmlosen Platzpatronen sind vollständig verschossen und das Gerät ist nur noch für das Training der Arm- und Schultermuskulatur des Schützen zu gebrauchen. Ohne die Waffe sinken zu lassen, mustert der Dacapo Matz misstrauisch. Sein Gegenüber sieht so ’harmlos’ aus, zu harmlos, das ist laut seiner Menschenkenntnis gefährlich. Einen Augenblick später fängt er sich, verstaut die Magnum Desert Eagle in der Rückentasche seines Mantels. Noch während er sich den Staub der Berliner Straßen vom Mantel klopft, beginnt er, alle Anwesenden über die grundbösen und zutiefst hinterlistigen Absichten von Brotbackautomaten aufzuklären.

”All det Zeuch hia is mega jefährlich! Explodiert einfach und verwüstet de janze Wohnung!”

Mit einer weit ausladenden Geste seiner ausgebreiteten Arme umschließt er andeutungsweise den gesamten Schauplatz der von ihm angerichteten Zerstörung. Beschwörend redet er auf die wenigen Anwesenden ein und warnt sie vor den Tücken, die in Brotbackautomaten stecken.

”Ick hab eua Lebn vor den Teufelsmaschin’n jerettet. Die hättn euch janz sicha inne Luft zerfetzt. Da is so ville jefährliche Elektrik drin. De Maschinen mit de Elektronik sind dat ’komprimierte Böse’! Glaubt mia, ick weeß wovon ick rede! Der verjangne Abend war de Katastrophe.”

Nun ist Matz an der Reihe, irritiert zu blicken. Der Verursacher des sinnlosen Chaos scheint wirklich von der Gefährlichkeit der einfachen Technik überzeugt zu sein, die um ihn ausgebreitet und verbeult auf dem Boden liegt. Das ist eine ganz neue Erfahrung für Matz. Bisher hatte er nur erlebt, dass sich seine Mitmenschen vor der neusten Technik fürchten, nicht aber vor alten, bekannten Geräten, die seit Jahrzehnten in Benutzung sind.

”Das glaubst du doch nicht wirklich, oder?”

”Wenn ick et saje ... icke vonne Jeheimdienst!”

”Ach so.”, stellt Matz gelangweilt und beruhigt fest.

Das ist nur ein Angestellter eines der vielen Geheim- und Überwachungsdienste, die sich unsere moderne Gesellschaft inzwischen leistet. Solchen begegnet er ständig, denn es gibt kaum einen Fall, in den nicht mindestens ein ’Dienst’ verwickelt ist. Die Geheimen werden mit großer Regelmäßigkeit verrückt. Ein Verfolgungswahn ist noch die schwächste Form der Geheimkrankheiten. Offensichtlich verstopfen die vielen Geheimnisse mit der Zeit das Hirn und lähmen die Denkprozesse erheblich. So stuft auch Matz seinen Gegenüber als ’harmlos’ ein. Auf der einen Seite empfindet er ein leichtes Mitgefühl für den Verrückten, der sich von Brotbackautomaten verfolgt fühlt. Auf der anderen Seite belustigt ihn dessen wirklich ausgefallene Wahnvorstellung. Um das kranke Hirn des Geheimdienstlers auf andere Gedanken zu bringen und die Ruhe auf dem Wochenmarkt wieder herzustellen, setzt er einen Denk-Interrupt.

”Wo ist eigentlich deine ’pincher box’?”

Erst nach einer Pause, die mehrere Sekunden andauert, antwortet der Dacapo mit einer Gegenfrage: ”Pi-Bo-Watt?”

Er sieht Matz ratlos an. Nicht nur sein Gesichtsausdruck, auch seine Haltung drücken grenzenloses Unverständnis aus. Die Schultern im weiten Ledermantel sind nach vorn gebeugt und der Mund steht offen. Matz freut sich über die Wirkung des Interrupts.

”Du weißt nicht was das ist? Es ist das nützlichste Ding unter der Sonne. Komm’ mit, ich gebe dir eine.”, dann dreht er sich um und geht zu seinem Zelt davon.

Der Dacapo folgt ihm interessiert, Furcht, Panik und Wut sind vergessen. Matz freut sich über einen neuen ’Kunden’. Geheimdienstler haben immer Hinweise auf ungewöhnliche Geschehnisse, durchgedrehte Technik, gefährliche Artefakte und ähnliche Dinge. Sie kennen viele geplagte Mitbürger, die der Hilfe der ’magic machine busters’ bedürfen.

Der immer noch liegende Attila sieht zu seinem grenzenlosen Erschrecken Matz mit dem Dacapo auf ihr Zelt zukommen. Schreckensbleich späht er unter dem Tisch hervor in Richtung des Marktes, sein Atem geht flach und schnell und er presst sich auf den Boden. Wahrscheinlich füllt mehr Adrenalin seine Adern als Blut. Natürlich kann ihn in der Dacapo nicht erkennen, da er ihn nie von Angesicht gesehen hat - nicht in Storkow und nicht auf der Autobahn. Ungeachtet dessen hat dieser bei Attila keinen friedfertigen Eindruck hinterlassen. Kurz bevor beide das Zelt erreichen, springt ein kleiner Hund aus der Seitentasche des langen, schwarzen Ledermantels, der den schrecklichen Geheimpolizisten einhüllt. Miezi läuft auf den Stand zu, beginnt zu schnüffeln und anschließend zu bellen. Argwöhnisch beobachtet der Dacapo das Verhalten seines Polizeitiers.

”Haste da wat versteckt?”

”Nein, da ist nur Attila im Zelt.”

”Wat? der Hunnenkönich?”

”Nein, Attila ist harmlos.”, lügt Matz. Er möchte jegliche Eskalation vermeiden.

Als ob Miezi den Ausspruch verstanden hat, beruhigt sich der kleine Hund und läuft schwanzwedelnd unter dem Tisch hindurch in das Zelt. Dort ist einiges Rumpeln zu vernehmen. Attila richtet sich auf, stellt den Stuhl in die hinterste Ecke und setzt sich wieder. Sofort springt Miezi auf seinen Schoß und lässt sich von dem verschreckten Attila ausgiebig streicheln.

”Nee, det is keen Könich.”, stellt der Dacapo fest.

’Wenn du wüsstest!’, denkt Matz und ist vorsichtig genug, dies nicht auszusprechen.

Nachdem Matz dem Dacapo eine ’pincher box’ geschenkt und ihm erklärt hat, dass dieses Universalwerkzeug eigentlich jeder Mensch besitzen sollte, beginnt der Dacapo sich für eine ’respect flower’ zu interessieren.

”Kann man det Blümeken verschenken?”

”Genau dafür ist es gedacht und gemacht.”

”Denn is et jekooft.”, platzt der Dacapo heraus, als ihm ein Gedanke in den Kopf schießt.

Gestern hat er das grünäugige Wunder in der Postagentur verunsichert und in seinem Hungerwahn geärgert. Er schämt sich deshalb und möchte es wieder gut machen, sich bei ihr entschuldigen. Ein solches originelles Geschenk wäre ein schöner Anfang.

Matz freut sich über die zusätzliche Zeit, die ihm die Fertigung der Teile einer ’respect flower’ für Gespräche mit dem Geheimpolizisten gibt. Während die 3D-Drucker auf dem Tisch unter Summen, Brummen und Quietschen die Einzelteile erzeugen, lässt er sich von den unglaublichsten Erlebnissen in einer Welt aus Geheimnissen und chaotischen Einsätzen erzählen. Bereits nach wenigen Minuten hat er Mühe, sich die vielen Informationen zu merken. Auf Attila kann er sich gerade nicht verlassen. Der kann sich keine Notizen machen, da er so tut, als ob er mit dem Hund beschäftigt ist. Das garantiert ihm seinen sicheren Platz in der hintersten Ecke des Zeltes und bewahrt ihn davor, in das Gespräch einbezogen zu werden. Nur ab und zu wirft er einen schüchternen Blick auf den Dacapo. Als das Blümchen endlich gedruckt und zusammengesetzt ist, verabschiedet sich der Dacapo.

”So, jetzt geh’ ick uff ne wichtje Mission.”

Matz möchte gar nicht wissen, welches Chaos dabei entsteht und Attila ist froh, als Miezie in der Manteltasche verschwindet und der Dacapo sich endlich entfernt.

****

”Attila, was hattest du nur? Der war doch ganz nett und außerdem war er der beste ’Kunde’, den wir in dieser Woche an unserem Stand hatten!”

Attila sieht ihn deprimiert und erleichtert zugleich an, ohne etwas zu antworten. Es hat ihm immer noch die Sprache verschlagen und der Schreck lässt die Muskeln in seinen Beinen nach wie vor zittern. Entgegen seinem sonstigen Verhalten als ehemaliger Angehöriger der selbsternannten, politischen ’Elite’ überlässt er Matz die Zusammenfassung. Dieser ist so begeistert ob des reichhaltigen Fanges an Information, dass er Attilas Schweigen gar nicht bemerkt.

”Wenn wir diesen Hinweisen nachgehen, haben wir für mehrere Wochen Arbeit - und die verspricht außerdem, sehr interessant zu werden.”, und zufrieden fügt er hinzu: ”Lass uns abbauen, für heute reicht es.”

Das findet Attila auch - jedoch aus anderen, nur ihm verständlichen Gründen. Mehr Aufregung benötigt er heute nicht. Er möchte nur noch zurück auf den Spreewaldhof und sich von den Schrecknissen der letzten Stunde erholen. Sogar Konfrontationen mit blutsaugenden Drohnen sind ihm jetzt lieber als eine weitere Begegnung mit dem Dacapo.

W29C1P1
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11. April 2017 12:11 Uhr
Ort: Wochenmarkt Bahnhof Friedrichsfelde Ost
Personen: Dacapo
Objekte, Materialien: Brotbackautomat
11. April 2017 13:50 Uhr
Ort: Berlin Karlshorst
Personen: Dacapo, Matz 'elemec', Attila
Objekte, Materialien: Miezi
Inhaltsverzeichnis