; Begegnungen

Begegnungen

Wo waren Sie heute Morgen, bevor Sie wach wurden?

Was ist in den Träumen geschehen? Wozu?

Jetzt, da Sie wach sind: Wer oder was lässt Neugierde, Müdigkeit, Lust, Gedanken, Ideen oder Zweifel in Ihr Bewusstsein fallen?

Wie nennen Sie die Figuren, die in der Nacht Ihre Traumwelten bevölkern und die sichSie am Tage mit unausgesprochenen Gedanken oder auch diffusen Gefühlen unterstützen oder belästigen?

Wenn wir von außen mit bildgebenden Verfahren „in das Gehirn“ schauen, sehen wir ein lebhaftes Gewusel gleichzeitig oder nacheinander aktiver Hirnareale. Wenn wir die Augen schließen und es zulassen, dann tauchen Gestalten auf. Manchmal wenige, gelegentlich auch Hunderte.

Was wollen diese Typen von uns?

Wir werden sie fragen.

Wer seid Ihr?

Ein Gemurmel von Tausenden antwortet mit einem undurchdringlichen Durcheinander.

Bitte, nicht alle gleichzeitig!

Vielleicht erst einmal die Ältesten von Euch?

Vier gewaltige Typen treten vor. Sie erinnern an Götter.

Wir sind die Eltern deiner Götter. Wir sind Archetypen. Wir machen dir die Hölle heiß. Wir jagen dich durch das Leben, bis du uns akzeptierst. Dann aber, mein Freund, sind wir deine Diener.

Oh, und was wollt ihr von mir?

Ich will Macht.

Ich will Leistung.

Ich will Beziehungen.

Und, fügt der vierte hinzu, ich will Freiheit.

Jede Persönlichkeit hat viele Seiten und jede einzelne beeinflusst unser Denken, Fühlen und Handeln. Im Laufe der Zeit lernen wir uns selbst und damit unser inneres Team kennen.

Um etwas Struktur in das innere Chaos zu bringen: Es sind 25 starke Typen, die alle etwas Lebenswichtiges erreichen wollen. Vielleicht sind es noch viel mehr. Aber, diese TwentyFive sind schon Herausforderung genug.

Unser bewusstes Denken braucht eine Ordnung. Wir schaffen uns ein Bild von uns selbst und von unserer Umwelt, damit wir denken, vergleichen und frei entscheiden können.

Es bilden sich Hierarchien und Zusammenhänge, wie

  • Triebkräfte: Wenn ich Beziehungen will,
  • Grundbedürfnisse: sind Kontakte und Einfühlung lebenswichtig,
  • Orientierungen: die sich auf Menschen beziehen
  • Situation: und zur aktuellen Situation passen,
  • Präferenzen: die ich wahrnehmen und fühlen kann,
  • Fokussierung: wenn ich bewusst auf Emotionen und Abläufe achte
  • Selbstbild: und die mit dem, was mich ausmacht, übereinstimmen.
  • Und wozu das Ganze?

    Wer sein ganzes, emotional hochexplosives Team hinter sich hat, geht seinen Weg ohne inneren Widerstand und mit einem strahlenden Lächeln. Es überrascht nicht, dass diese kraftvoll positive Stimmung auf die Umgebung wirkt. Wenn ich gut für mich sorgen kann, dann bleibt Zeit und Kraft und Verständnis für dich. Das löst nicht die Probleme dieser Welt, aber es ist ein Anfang.

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